Das zweite FÖJ-Seminar – Woche 18

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In dieser Woche stand das zweite FÖJ-Seminar an, das in der Evangelischen Landjugendakademie (LJA) in Altenkirchen stattfand. So lernten Tano und ich auch gleich unseren Träger, die LJA kennen. In diesem Seminar drehte sich alles um Konsum mit dem Schwerpunkt Ernährung. Nach einem sehr positiven Stimmungsbild dazu, wie es uns momentan an unserer Einsatzstelle geht, ging es direkt los. Wir beschäftigten uns mit Fragen wie denen, wie eine steigende Weltbevölkerungszahl ernährt werden kann, was Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft bedeutet und wie eine vollwertige Ernährung aussehen kann. Auch über verschiedene Labels und Kriterien zur Bewertung von Lebensmitteln haben wir gesprochen. Dazu haben wir auch verschiedene Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte besucht und Planspiele gespielt.

Am Dienstagnachmittag hatten wir die Möglichkeit, zwischen verschiedenen praktischen Workshops zu wählen. Die Auswahl ging von Weihnachtsplätzchen und veganen Pralinen backen über das Herstellen von Sauerkraut und Kimchi zu Informationen und Kochen mit alten Gemüsesorten und einer Exkursion zu einem Bauernhof. Hier habe ich einen Workshop zum Backen von Brot mit Sauerteig angeboten.

Ein Highlight der Woche war das FÖJ-Kochstudio am Mittwochnachmittag. Gemeinsam haben wir ein 22-Gänge-Menü gekocht, das komplett vegetarisch und in großen Teilen auch vegan war. Dabei hatten wir nicht nur viel Spaß, sondern das anschließende gemeinsame Essen bei Kerzenschein war auch sehr lecker und von Kürbiscremesuppe über Rote-Beete-Obstsalat, von Lasagne bis  Curry-Kartoffeln, von Apfel-Crumble über Cashew-Mandel-Eis bis gebrannte Mandeln, von Aperitif über Apfel-Cooler bis Winterpunsch war alles dabei.

Am letzten Abend haben Tano und ich nach alter FÖJ-Tradition eine Weinprobe gemacht und im Anschluss haben wir gemeinsam Glühwein zubereitet.

Und pünktlich zum ersten Dezember fiel der Schnee in dicken Flocken und weckte Weihnachts- und Kindergefühle. Durch den wundervoll verschneiten Westerwald fuhren wir nach Hause, wo es prompt ebenfalls schneite und den Brühler Hof in eine Winterlandschaft verwandelte, die besten Bedingungen für die anstehende Bio-Glühwei(h)n-Nacht schaffte.

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