Das erste FÖJ-Seminar – Woche 12

IMG_20171016_113734.jpg

Die 12. Woche begann anders als die bisherigen: Bereits um 6:45 Uhr am Montagmorgen verließen Tano und ich das Haus auf dem Weg zu unserem ersten FÖJ-Seminar in Hertlingshausen bei Grünstadt. Nach einer längeren Bahnfahrt durch kleine Orte und herbstlichen Morgennebel erreichten wir das Naturfreundehaus Rahnenhof, wo wir uns nach einer kleinen Vorstellungsrunde und einem gemeinsamen Mittagessen erst einmal in den sonnig-warmen Wald aufmachten, um in kleinen Gruppen einen Naturparcour abzuwandern. Nach dem Abendessen und einer Fragenrunde zum FÖJ verbrachten wir den Abend gemeinsam in einem urig-gemütlichen Gewölbekeller.

Nach einem Warm-Up begann der zweite Tag mit der Auseinandersetzung mit dem FÖJ und unserer Gruppe, unseren Vorstellungen und Wünschen. Danach beschäftigten wir uns mit unserem Bild von der Natur und dem Verhältnis zum Menschen. Nachmittags ermittelten wir unseren persönlichen ökologischen Fußabdruck (z.B. hier oder hier) und nutzen anschließend das gute Wetter für eine Försterwanderung, bei der wir mehr über das System Wald, Baumschäden und nachhaltige Forstwirtschaft lernten. Abends saßen wir gemeinsam am Lagerfeuer und hatten die Möglichkeit, einen kleinen Kerzenpfad im Wald abzuwandern.

Mittwoch machten wir vormittags ein Kompetenztraining mit anschließenden Übungen zur Gruppendynamik und Rollen in der Gruppe. Nachmittags hatten wir die Möglichkeit, an einem von vier Workshops teilzunehmen: Kochen am Lagerfeuer, Herstellung vvon Traumfängern, Erlebnispädagogik und einer Wildkräuterwanderung. An letzterer nahm ich teil. Nach der Suche nach Wildkräutern und dem Austausch über ihre Anwendungsmöglichkeiten stellten wir eine Wundsalbe aus Fichtenharz her. Nach dem Abendessen trafen wir uns zu einem gemütlichen Abend mit dem Thema Mythos Wolf.

Donnerstag Vormittag beschäftigten wir uns dem Begriff Nachhaltigkeit und dem Konzept des Guten Lebens aus verschiedenen Blickwinkeln. Nachmittags lernten wir mehr zum Sprechersystem im FÖJ und sprachen uns zu Projektideen in unserem Jahr ab. Anschließend grillten wir zusammen, um dann unsere zwei Gruppensprecherinnen zu wählen. Der letzte Abend wurde schließlich mit Billardspielen, Kegeln und Gesprächen gefüllt.

Freitag werteten wir das Seminar aus und planten das nächste, das bereits in einem Monat stattfinden wird. Dann ging es auch schon wieder nach Hause. Dort erwartete Tano und mich ein gemütlicher Abend im Weingut Kaul Sigrid, wo die aktuelle Besetzung im Brühler Hof den annähernden Ernteabschluss feierte.

Während Tano und ich auf dem Seminar waren, wurde im Brühler Hof ettikettiert und viele Kartoffeln geerntet.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s